Wahlumfragen verändern Politik, aber wem nützen sie?
Bei  prüfen wir Prognosen, berechnen
neue Modelle und beschreiben das Business dahinter.

Drei Dinge, die man aktuell wissen muss:

23.09.2017
CDU/CSU

Vor der Wahl erneut mit Problemen


Die Kanzlerin könnte sich an die Wahl 2005 erinnert fühlen: Lange sah sie wie die sichere Siegerin aus, aber am Wahltag dann konnten CDU/CSU kaum ihr Potential mobilisieren und um ein Haar wäre die SPD unter Gerhard Schröder noch an ihr vorbeigezogen. Auch dieses Mal hat die Union in den letzten Wochen zumindest um die drei Prozent verloren. Während die SPD mit weitem Abstand folgt, könnte die Mobilisierung der Union über das Zustandekommen einer schwarz-gelben Regierung entscheiden.
23.09.2017
SPD

Am Ende, kein Aufschwung


Für die SPD ging es diesen Wahlkampf steil bergauf und dann schleichend bergab: Jetzt sieht es so aus, als ob Martin Schulz möglicherweise das schwächste Ergebnis aller Zeiten für die Sozialdemokraten einfahren könnte - bisher lag der Tiefstwert 2009 bei 23,0 Prozent. Einzige Machtoption wäre eine Fortsetzung der Großen Koalition als Juniorpartner. Parteiintern hatte es bei der letzten Wahl bereits gedauert, die Basis von dieser Koalition zu überzeugen, dieses Mal dürfte das noch schwieriger werden.
23.09.2017
AfD

Die große Unbekannte


Eine zuverlässige Prognose der AfD fällt schwer: Seit 60 Jahren hat keine ähnliche Partei auf Bundesebene Erfolg gehabt und zuletzt hat sie in den Umfragen noch einmal gut zugelegt. Unklar ist nun, wie groß die angeblich schweigende Mehrheit ist, die nur im Geheimen die AfD wählt, ohne dies vorher den Umfrageinstitituten zu sagen. Bei den Landtagswahlen war jedoch zuletzt zu beobachten, dass die Demoskopen durchaus in der Lage waren, die Partei korrekt einzuschätzen - und auch international wurden die Werte rechter Parteien im letzten Jahr eher überbewertet.

Das große Messen

Auch in Österreich gilt: Umfragen sind begehrt wie noch nie. Jeder will einen Blick in die Zukunft erhaschen. Doch der Ruf der Meinungsforscher ist angekratzt. Zurecht, fragt Jonas Vogt?

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Vor der Bundestagswahl 2017 gibt es eine unglaubliche Anzahl verschiedener Modelle, die versuchen den Ausgang der Wahl zu schätzen. Dominik Wurnig hat sie verglichen.

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Wahlwoche! – Was die Umfragen zeigen

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