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Woche 21 – Was die Umfragen zeigen

Die Union legt weiter leicht zu, die Liberalen sind stark und die SPD dringt mit ihrem Programmentwurf kaum durch.

Die wichtigsten Trends
In den vier neuen Umfragen dieser Woche setzen sich die Trends nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen fort:

Die Union gewinnt weiter leicht, die SPD verliert weiter leicht. Bei Allensbach ging es zwar um fünf Prozentpunkte nach unten. Allerdings erhebt das Institut nur monatlich neue Daten, das Minus liegt damit für die Sozialdemokraten im problematischen Monatstrend und fällt bei unserem S&R-Umfrageschnitt weniger ins Gewicht. Dort beziehen wir aktuelle Umfragen stärker ein.

Stärkster Gewinner ist weiterhin die FDP, bei Allensbach ging es drei Prozentpunkte rauf – im Vergleich zum Vormonat heißt das, dass die Liberalen ihre Werte um die Hälfte verbessert haben. Sie liegt nun auch im S&R-Schnitt auf Rang drei.

Was das jetzt heißt
Nach der NRW-Wahl beginnt jetzt voraussichtlich langsam eine Phase mit weniger externen Ereignissen. Für die Parteien bedeutet das, dass sie eigene Themen setzen und dafür Aufmerksamkeit schaffen müssen. Die SPD konnte mit ihrem Wahlprogramm noch keine sichtbaren Zugewinne erzielen, Spitzenkandidat Schulz ist weiter auffällig unsichtbar.

Was wirklich wichtig war
Größtes Politikthema der vergangenen Woche war die Auslandsreise von US-Präsident Donald Trump. Dadurch war es leichter, für Angela Merkel zu punkten. Die Kritik Trumps an Deutschland (wegen des Außenhandelsüberschusses „sehr, sehr böse“) wird ihr vermutlich eher Sympathien gebracht haben. Auf Seite der Sozialdemokraten wurden die Leitlinien für das Wahlprogramm vorgestellt, wichtige Details in der Renten- und Steuerpolitik fehlen aber noch.

Woche 28 – Was die Umfragen zeigen

Die AfD kann leicht zulegen, der SPD hat die G20-Debatte nicht geschadet. Kann nun der „Zukunftsplan“ von Martin Schulz die dringend benötigte Aufholjagd einleiten?

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Woche 18 – Was die Umfragen zeigen

Die SPD verliert weiter, die Liberalen legen dafür schleichend konstant zu. Und über den Erfolg von Emmanuel Macron in Frankreich freuen sich fast alle.

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