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Woche 33 – Was die Umfragen zeigen

Der SPD läuft die Zeit davon, die CDU kann sich entspannen - und wir haben einen Spickzettel mit allen Forderungen aller Parteien.

Die wichtigsten Trends

Fünf Wochen sind es noch bis zur Wahl, vier Umfragen sind in der letzten Woche erschienen. Nachdem es letzte Woche kleine Zugewinne bei der SPD gab, hat sich das diese Woche schon wieder erledigt: In einer der vier Umfragen hat die SPD leicht verloren, in den anderen drei blieben ihre Werte im Vergleich zur vorhergehenden Erhebung gleich.

Die Union hingegen gewinnt zwei Mal leicht hinzu und verliert in einer Umfrage einen Prozentpunkt – damit bleibt sie in unserem S&R-Schnitt im Vergleich zur Vorwoche auch gleich bei knapp 39 Prozent der Stimmen.

Was das jetzt heißt

Der SPD läuft die Zeit davon. Inzwischen müsste sie rund drei Prozentpunkte pro Woche bis zur Wahl aufholen und danach sieht es im Moment überhaupt nicht aus. GMS und Infratest dimap veröffentlichen neben den Werten der Sonntagsfrage noch die sogenannte “Politische Stimmung”, also die ungefilterte Antwort darauf, wen die Befragten jetzt gerade wählen würden, ohne eine Korrektur wegen langfristiger Bindungen. Dieser Wert ist ein Frühindikator, ob sich die Stimmung dreht und möglicherweise die Werte beim Urnengang nachziehen werden. Hier aber liegt die SPD sogar noch leicht unter den Werten der Sonntagsfrage – von Momentum oder Wechselstimmung keine Spur.

Was wirklich wichtig war

Viele beschweren sich, gar nicht so richtig zu wissen, wofür die Parteien stehen. Die Kollegen bei DEMO, einem Projekt zur besseren Politikvermittlung an junge Wähler, haben einen großartigen Spickzettel zusammengestellt. Er enthält relevante Politikbereiche und die Forderungen der sechs großen Parteien dazu.

(Foto von Elke Karin Lugert auf Unsplash)

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